Predigt beim Requiem für P. Norbert Staab (Offb 21, 1-5a.6b-7; Mt 9, 16-17)

Obwohl der Tod von P. Norbert Staab für uns alle nicht überraschend war – schließlich war die Diagnose schon seit Wochen: „er geht jetzt langsam dem Tod entgegen“ – so möchte ich es mir doch erlauben, den konkreten Zeitpunkt des Sterbens von P. Staab einzuordnen.

Predigt beim Requiem für Br. Josef Kampmüller (Röm 8, 18-25; Lk 13, 6-9)

„Sei willkommen, mein Bruder Tod!“ – dieses Wort soll der hl. Franziskus kurz vor seinem Sterben gesagt haben. So berichtet Thomas von Celano in seiner zweiten Franziskus-Biographie. „Bruder“ hat Franziskus den gefürchteten und abscheulichen Tod genannt.

Predigt beim Requiem P. Hubert Czinczoll (Jes 42,1-9; Lk 12, 22-25.29-31.35-40)

Zunächst möchte ich Dir, lieber Friedhelm, hier vor dem Sarg, in dem dein toter Zwillingsbruder Hubert liegt, ein Wort des Mitgefühls schenken. Wir alle wissen, dass Zwillinge noch einmal ganz anders für einander denken und fühlen als Geschwister, die eben alleine auf die Welt kommen.

Predigt beim Requiem P. Friedrich Bachert (Offb 21, 2-5a.6b-7; Mt 25,14-29)

Was mich persönlich an der Lebensgeschichte von P. Bachert berührt – beim Lesen der Parte fiel mir das auf – war seine Einsatzbereitschaft und seine Freude an der Arbeit – und zwar an der sinnvollen und der nützlichen Arbeit.

Predigt beim Requiem P. Franz Wehrl (Mal 3, 1-4.23-24; Lk 1, 57-66)

Franz und ich haben im letzten Jahr viel Zeit miteinander verbracht, und ich bedanke mich, dass ich hier noch ein paar Gedanken mitteilen darf. Dabei ist mir wichtig, dass ich ihm und seinem Leben irgendwie gerecht werde.

Predigt beim Requiem P. Herbert Krämer (Mt 11,2-6; Jes 61, 1-3)

„Und wenn ich mich im Dienst für Gott und die Menschen verzehrt haben werde, dann lege ich den Schlüssel vor die Tür und schleiche mich still davon.“ Dieses Wort stammt vom hl. Vinzenz von Paul, einem Zeitgenossen des hl. Franz von Sales.

Predigt beim Requiem von P. Edmund Kwiasowski (Kol 1, 12-20; Mk 8, 22-26)

Als P. Edmund in der ersten Stunde des 13. Septembers seine Augen für immer schloss, waren diese schon einige Jahre aufgrund seiner Diabeteserkrankung völlig erblindet. Die wenigen Male, die ich ihm im Haus seiner Schwester Frau Gertrud Scholz in Witten besuchte, erlebte ich P. Edmund im Rollstuhl beim Tisch sitzend zufrieden, freundlich und so, als ob seine erblindeten Augen ihm eigentlich nicht (mehr) störten.

Predigt beim Requiem für P. Josef Mayer (2 Kor 5, 1.6-7.9a.10; Mk 9, 2-8)

Am 6. August, dem Fest der Verklärung des Herrn, hat P. Josef Mayer sein irdisches Zelt abgebrochen. Als Glaubender, so wie es Paulus an die Korinther ausdrückt, war er unterwegs – jetzt ist er bei den Schauenden, jetzt ist er in die Wohnung Gottes, in das ewige – nicht von Menschenhand errichtete Haus im Himmel eingezogen.

Predigt beim Requiem Br. Ernst Prause (1 Kön 19, 4-9; Mt 13, 47-48)

Ich habe als Lesung diesen Abschnitt aus der Geschichte des Propheten Elija gewählt, weil er meines Erachtens nach gerade zum letzten Lebensabschnitt von Br. Ernst passt. Dieser letzte Lebensabschnitt waren doch fast 13 Jahre. Aber ich meine, es waren ganz wichtige 13 Jahre.