Gott und den Menschen näherkommen

Die Sales-Oblaten der Deutschsprachigen Provinz freuen sich über Nachwuchs. Am Sonntag, 13. September 2026, versprach Franz Hubmann im Rahmen einer feierlichen Heiligen Messe in der Kapelle des Ordensgymnasiums in Dachsberg, Oberösterreich, zum ersten Mal die Profess. Damit entschied er sich nach dem Noviziat, einem Jahr der intensiven Ordensausbildung, für ein Leben in Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam in der Ordensgemeinschaft der Sales-Oblaten.

Deine Berufung gefunden

„Du hast dich entschieden, Ordensmann zu werden“, so sagte Pater Provinzial Josef Költringer OSFS bei seiner Begrüßung, „weil du in diesem Weg deine Berufung gefunden hast und dir der salesianische Weg hilft, Gott, den Menschen und dir selbst näher zu kommen.“ Wer Jesus Christus als den Messias, den Sohn des lebendigen Gottes erkannt hat, soll davon erzählen. Jede und jeder hat seinen Teil zu dieser Berufung beizutragen. Alle dürfen darauf vertrauen, dass Gott dabei mit uns unterwegs ist.

Tägliches Persönlichkeitstraining

„Wer ist Jesus für mich?“ so fragte Pater Thomas Vanek OSFS in seiner Predigt. Die Antwort darauf ist entscheidend für die Nachfolge. Ohne diese persönliche Gottes- und Christusbeziehung hätte das Leben als Ordensmann keinen Sinn. Er wies auf das Bild des Diamanten hin, das der selige Louis Brisson (1817-1908), der Gründer der Sales-Oblaten, einmal verwendete. Der Diamant muss geschliffen werden. Wer Jesus nachfolgt, braucht ein tägliches intensives Persönlichkeitstraining, um zu dem zu werden, der er ist: der von Gott geliebte Sohn.

Franz Hubmann, geboren 1999 in Neustadt/Waldnaab, Bayern, lernte die Sales-Oblaten durch das Ordensgymnasium in Fockenfeld, Bayern, kennen. Nach dem Lehramtsstudium für Deutsch und Religion in Regensburg, Bayern, beschloss er, sich den Sales-Oblaten anzuschließen. Er wird nun seine theologischen Studien in Oberösterreich fortsetzen und im Gymnasium Dachsberg unterrichten.

Text und Fotos: Herbert Winklehner OSFS