Predigt zum Fronleichnamsfest (Mk 14,12-16.22-26)

Das Fronleichnamsfest, das Fest des Leibes und Blutes Christi, erinnert uns an die Mitte, die Quelle und den Höhepunkt unseres Glaubens, damit wir es im Strudel der Alltäglichkeit nicht vergessen.

Predigt zum Sonntag der Dreifaltigkeit (Mt 28,16-20)

Der heutige Sonntag der Dreifaltigkeit bildet eigentlich den krönenden Abschluss des Osterfestkreises. Gleichzeitig ist dieser Sonntag nach dem Pfingstfest der erste Sonntag im normalen Jahreskreis. Und beides hat eigentlich sehr praktische Konsequenzen für unseren christlichen Glauben und unser christliches Handeln.

Predigt zum Pfingstfest (Joh 15,26-27;16,12-15)

Das Pfingstfest ist ein hochpolitischen Fest, weil es uns deutlich macht, dass wir mit der Wahrheit verantwortungsvoll umgehen müssen, weil diese Wahrheit etwas Göttliches ist. Sie geht von Gott aus und wir sind dazu berufen, Zeugnis für die Wahrheit abzulegen.

Predigt zum 7. Sonntag der Osterzeit (Joh 17,6a.11b-19)

Der Apostel Johannes ist der Theologe unter den Evangelisten. Das merkt man vor allem im „hohepriesterlichen Gebet“ Jesu, von dem wir heute einen Ausschnitt gehört haben: „Vater, ich habe deinen Namen den Menschen offenbart … Heiliger Vater bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir.“ Was bedeutet das? Welche Theologie steckt hinter diesen Sätzen?

Predigt zum Fest Christi Himmelfahrt (Mk 16,15-20)

Das Wort „Neu-Evangelisierung“ gab es früher nicht. Es wurde erst vom heiligen Papst Johannes Paul II. eingeführt als Reaktion auf die wachsende Säkularisierung in jenen Ländern, die Jahrhundertelang vom Christentum geistlich, philosophisch, sozial und kulturell geprägt wurden. Das Wort gilt also für uns – hier im Herzen Europas.

Predigt zum 6. Sonntag der Osterzeit (Joh 15,9-17)

Der heilige Franz von Sales wurde 1877 in die Reihe der großen Kirchenlehrerinnen und Kirchenlehrer aufgenommen – und erhielt dabei den Titel „Doctor amoris“ … also „Lehrer der Liebe“. Demnach müsste er also diese Frage beantworten können und wissen, was das ist: Liebe.

Predigt zum 5. Sonntag der Osterzeit (Joh 15,1-18)

Jesus Christus verwendet gerne Bilder aus der Lebenswelt seiner Zuhörerinnen und Zuhörer. Ein Beispiel dafür ist das Bild des Weinstocks: Ich bin der Weinstock, mein Vater ist der Winzer, ihr seid die Reben.

Predigt zum 4. Sonntag der Osterzeit (Joh 10,11-18)

Jesus Christus liefert uns im heutigen Evangelium sein Pastoralkonzept. Es sind damit letztlich die zeitlos gültigen Kriterien, an denen sich die Seelsorge der Kirche, einer Diözese, einer Pfarrgemeinde zu messen hat.

Predigt zum 3. Sonntag der Osterzeit (Lk 24, 35-48)

Die Ostererzählungen, die wir derzeit Sonntag für Sonntag hören, eignen sich eigentlich sehr gut, sich in die Gemütslage der Jüngerinnen und Jünger nach der gewaltigen Auferstehungserfahrung am Ostermorgen zu versetzen.

Predigt zum 2. Sonntag der Osterzeit (Joh 20,19-31)

Der zweite Sonntag der Osterzeit trägt auch den Namen „Sonntag der Barmherzigkeit“. Er möchte uns also Gottes Barmherzigkeit vermitteln. Im Zentrum des Evangeliums steht der Apostel Thomas, der Ungläubige, der Zweifler – der mit Hilfe der göttlichen Barmherzigkeit zum Bekenntnis geführt wird: „Mein Herr und mein Gott“.