Predigt zum 2. Fastensonntag (Mk 9,2-10)

Heute entführt uns Jesus Christus auf den hohen Berg der Verklärung. Zusammen mit Petrus, Jakobus und Johannes dürfen auch wir staunen über den strahlend weißen Glanz der Herrlichkeit, die sich um Jesus, Elija und Mose ausbreitet.

Predigt zum 1. Fastensonntag (Mk 1,12-15)

Jesus Christus wird am Beginn seines öffentlichen Wirkens in der Wüste vom Satan in Versuchung geführt. Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm. Danach lautet seine erste Botschaft an die Menschen: Die Zeit ist erfüllt. Das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium.

Predigt zum 6. Sonntag im Jahreskreis (Mk 1,40-45)

Im heutigen Evangelium begegnet Jesus einem Aussätzigen … Wir wissen, was Aussatz zur Zeit Jesu bedeutete: Die Diagnose Aussatz war das soziale Todesurteil. Die Ansteckungsgefahr für andere Menschen war einfach zu groß. Die Gesellschaft hatte sich zu schützen, also war dem Aussätzigen jegliche Form des Kontaktes mit anderen Menschen untersagt.

Predigt zum 5. Sonntag im Jahreskreis (Mk 1,29-39)

Gott ist kein Feuerwehrgott, kein Automat, kein Lückenbüßer, der für mich da zu sein hat, wenn ich ihn brauche … die Grundfrage an mich lautet daher: Liebe ich Gott nur dann, wenn ich auch etwas davon habe, oder bin ich bereit, ihn auch dann zu lieben, wenn ich keinen Vorteil davon habe?

Predigt zum 3. Sonntag im Jahreskreis (Mk 1,14-20)

„Blühe, wo Gott dich hingepflanzt hat“, heißt ein bekannter und auch gern zitierter Satz des heiligen Bischofs und Kirchenlehrers. Und in seinem berühmtesten Buch – die Philothea – geht es eigentlich nur darum: Wie kann ich den Weg gehen, zu dem Gott mich berufen hat?

Predigt zum 2. Sonntag im Jahreskreis (Joh 1,35-42)

Berufung heißt: sich von Gott ansprechen lassen, schauen, wo er wohnt, nicht lange diskutieren, Jesus folgen. Das machen uns diese ersten Jünger vor und sie zeigen damit auch, dass von Jesus Christus eine ganz besondere Ausstrahlung ausgegangen sein muss, eine Anziehungskraft, der sie einfach nicht widerstehen konnten.

Predigt zum Fest Taufe des Herrn (Mk 1,7-11)

Das Fest Taufe des Herrn steht liturgisch am Übergang zwischen der Weihnachtszeit und der gewöhnlichen Zeit im Jahreskreis. Die weihnachtliche Festzeit, die Ferienzeit, die Urlaubszeit ist also vorbei, der ganz gewöhnliche Alltag beginnt wieder.

Predigt zum Fest Erscheinung des Herrn (Mt 2,1-12)

Der Blick in den Sternenhimmel hat schon etwas Faszinierendes an sich. Er gibt einem ein wenig das Gefühl von Unendlichkeit, ja Ewigkeit. Wenn man sich dann auch noch ein wenig genauer mit dem Weltall beschäftigt, dann wird einem sehr schnell klar, wie unvorstellbar diese Größe ist – unvorstellbar im wahrsten Sinne des Wortes, denn diese Zahlen, die es da gibt, sind eigentlich nicht mehr fassbar.
P. Ernst Walecka

Predigt zum Requiem P. Ernst Walecka (Mt 5, 13-16; Ps 84)

Es ist kaum zwei Monate her, da haben wir unseren P. Ernst noch einmal hier in der Kirche hochleben lassen. 60 Jahre Priester und 40 Jahre Pfarrer von dieser Pfarre hier. Es war eine herzliche Feier voll des Dankes und der Wertschätzung für seinen Dienst und sein Herz, das er in die Pfarrgemeinde und die Sorge um ihre Seelen hineingelegt hat.

Predigt zum Hochfest der Gottesmutter Maria - Neujahr (Lk 2,16-21)

Jahreswechsel - Jahresbeginn – das bedeutet immer auch: Zurückschauen, Innehalten, um den Blick frei zu bekommen für das, was kommen wird. Gott lädt uns heute dazu ein: Wir soll all das, was geschehen ist, in unserem Herzen bewahren – und wir sollen guten Mutes zu unserem Alltag zurückkehren.