Predigt zum 4. Sonntag der Osterzeit (Joh 10,11-18)

Jesus – der gute Hirte. Das ist nicht nur ein sehr beliebtes, sondern ein grundlegendes Bild von Jesus Christus, das seit jeher in der Kirche die Messlatte der Sorge für den Menschen bildet.

Predigt zum 3. Sonntag der Osterzeit (Lk 24, 35-48)

Die Ostererzählungen, die wir derzeit Sonntag für Sonntag hören, eignen sich eigentlich sehr gut, sich in die Gemütslage der Jüngerinnen und Jünger nach der gewaltigen Auferstehungserfahrung am Ostermorgen zu versetzen.

Predigt zum 2. Sonntag der Osterzeit (Joh 20,19-38)

„… damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.“ Dieser Satz am Ende des heutigen Evangeliums fasst eigentlich zusammen, warum Johannes all das aufgeschrieben hat, was ihm zum Leben Jesu wesentlich erschien: „Glaubt an Jesus, den Christus, den Sohn Gottes, damit ihr Leben habt.“

Predigt zum Ostermontag (Lk 24,13-35)

Heute dürfen wir uns mit den Emmausjüngern auf den Weg machen und Jesus begegnen … wir dürfen zuhören, Jesus unser Herz ausschütten, ihn in unsere Mitte einladen – und uns von ihm die Augen öffnen lassen.

Predigt zum Osterfest (Mk 16,1-7)

Ostern ist ein Fest der Frauen. So schildert es uns jedenfalls das Osterevangelium des Evangelisten Markus, das wir soeben gehört haben. Es sind die Frauen, die unter dem Kreuz standen und es sind die Frauen, die nach der Sabbatruhe, noch bevor die Sonne aufging, zum Grab gehen.

Predigt zum Karfreitag (Joh 18,1-19,42)

Wenn wir am heutigen Tag das Kreuz enthüllen und verehren, dann glorifizieren wir damit kein Folterwerkzeug und wir verharmlosen es auch nicht, noch machen wir es zu einem dekorativen Kunstobjekt, das unsere Kirchen, Wohnungen, Straßen und Plätze schmückt …

Predigt zum Gründonnerstag (Joh 13, 1-15)

Die Liturgie des Gründonnerstages hat es wahrlich in sich. Jedenfalls treten an diesem Tag, mit dem die drei österlichen Tage von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu beginnen, wesentliche Aspekte in Erscheinung, die für uns Christinnen und Christen noch heute von zentraler Bedeutung sind.

Predigt zum Palmsonntag (Phil 2,6-11; Mk 11,1-10)

Sowohl das Verhalten des heiligen Franz von Sales in Paris, als auch die Wahl des Esels bei Jesu Einzug in Jerusalem haben eine besondere Symbolkraft, die uns bis heute zeigt, worauf es im christlichen Glauben wirklich ankommt … nämlich auf die Demut, eine Tugend, die wir gerade in unserer modernen Welt dringender denn je nötig haben.

Predigt zum Hochfest des heiligen Josef (Mt 1,16.18–21.24a)

Normalerweise heißt es ja, hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau. Beim heiligen Josef könnte man das umdrehen: Hinter jeder erfolgreichen Frau steht ein starker Mann. Maria konnte ihr Leben nur deshalb so leben, wie wir es kennen, weil Josef ihr den Rücken gestärkt und freigehalten hat.

Predigt zum 5. Fastensonntag (Joh 1,35-42)

Der Abschnitt aus dem Johannes-Evangelium, den wir gerade gehört haben, ist die letzte öffentliche Rede Jesu, bevor sein Leidensweg beginnt. Und in seinen Worten wird deutlich: Das, was ihr in den nächsten Tagen erleben werdet, wird nicht das Ende sein, die Katastrophe, die alles vernichtet. Nein, es ist die Stunde, in der alles erfüllt wird, alles zur Vollendung kommt.