Predigt zum 2. Fastensonntag (Mk 9,2-10)

Petrus, Jakobus und Johannes werden von Jesus Christus dazu auserwählt, mit ihm auf den Tabor zu steigen und dort seine Herrlichkeit zu sehen. Sie sind davon tief beeindruckt: das strahlende Weiß, das kein Bleicher auf Erden machen kann. „Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind,“ sagen sie.

Predigt zum 1. Fastensonntag (Mk 1,12-15)

Die Fastenzeit, die österliche Bußzeit, in der wir uns seit Mittwoch befinden, dauert vierzig Tage. Das heißt, aus biblischer Sicht bieten mir diese vierzig Tage jedes Jahr die Möglichkeit, an meinem Leben etwas Grundlegendes zu verändern.

Predigt zum Aschermittwoch

Es ist daher durchaus ratsam, sich hin und wieder einmal mit seiner Seele zu beschäftigen, meint jedenfalls Franz von Sales. Denn diese Seele wird bleiben, sie wird nicht zu Staub zerfallen, sondern ewig leben.

Predigt zum 6. Sonntag im Jahreskreis (Mk 1,40-45)

Berührungen sind in Zeiten einer Pandemie mit Vorsicht zu genießen. Die Gefahr der Ansteckung ist zu groß. Bei Gott brauchen wir allerdings keine Angst vor seiner Nähe zu haben. Seine Ansteckung ist nämlich nicht gefährlich, sondern ganz im Gegenteil: sie ist heilsam.

Predigt zum 5. Sonntag im Jahreskreis (Mk 1,29-39)

Jesus wird als der so lange und sehnsuchtsvoll erwartete Heilsbringer beschrieben. Er heilt nicht nur die Schwiegermutter des Petrus, er heilt auch Kranke und Besessene. Die ganze Stadt versammelt sich vor der Haustür, um dieses Heil zu erfahren.

Predigt zum 4. Sonntag im Jahreskreis (Mk 1,21-28)

Erschrecken und Staunen – Zittern und Faszination, beides begleitet unseren Glauben und sollte uns eigentlich noch heute wie eh und je berühren, um dem Geheimnis des Göttlichen auf der Spur zu bleiben.

Predigt zum Requiem P. Ernst Tiefenbacher (1 Thess 4,13-14.18, Joh 11,21-27

Als Christen wissen wir im Glauben, dass der Tod nicht das Ende des Lebens ist, sondern das Tor, durch das irdisches begrenztes Leben hineingeht in volles Leben,- erfüllt und glücklich -, in das Leben bei und mit Gott und allen Liebenden.

Predigt zum 3. Sonntag im Jahreskreis (Mk 1,14-20)

„Blühe, wo Gott dich hingepflanzt hat“, heißt ein bekannter und auch gern zitierter Satz des heiligen Bischofs und Kirchenlehrers. Und in seinem berühmtesten Buch – die Philothea – geht es eigentlich nur darum: Wie kann ich den Weg gehen, zu dem Gott mich berufen hat?

Predigt zum 2. Sonntag im Jahreskreis (Joh 1,35-42)

In der Mitte des heutigen Abschnittes aus dem Johannesevangelium steht die Einladung Jesu: „Kommt und seht!“ Im Prinzip ist das eine klassische Berufungsgeschichte.

Predigt zum Fest Taufe des Herrn (Mk 1,7-11)

Der ehemalige Bischof der deutschen Diözese Limburg, Franz Kamphaus, meinte einmal: „Taufe kommt von Tiefe, tief eintauchen in das Wasser. Taufe heißt also, in die Tiefe gehen.“