P. Georg Grois

Predigt zum Requiem P. Georg Grois OSFS (Phil 4,1.4-9; Mt 7, 24-27)

Mit unserem P. Georg ist (wieder) ein Mitbruder von uns gegangen, der einer Generation von Priestern und Ordensleuten angehörte, die in ihrer Berufung treu und fest mit beiden Beinen auf der Erde gestanden sind und gleichzeitig im Himmel verankert waren.

Predigt zum Requiem P. Johannes Haas OSFS (Joh 3,28-30 od. Lk 9,57-62)

Auch wenn wir hier ein Bild unseres P. Johannes aufgestellt haben, das ihn sehr gut wiedergibt und ihn auch noch einmal sehr präsent in unserer Mitte sein lässt, dann ist es doch auch nur eine Hilfe für jede und jeden einzelnen von uns, die je eigene Beziehung, die ich, du, Sie zu Johannes hatte(n) mit den Augen des Herzens wahrzunehmen.
P. Ernst Walecka

Predigt zum Requiem P. Ernst Walecka (Mt 5, 13-16; Ps 84)

Es ist kaum zwei Monate her, da haben wir unseren P. Ernst noch einmal hier in der Kirche hochleben lassen. 60 Jahre Priester und 40 Jahre Pfarrer von dieser Pfarre hier. Es war eine herzliche Feier voll des Dankes und der Wertschätzung für seinen Dienst und sein Herz, das er in die Pfarrgemeinde und die Sorge um ihre Seelen hineingelegt hat.
P. Konrad Lienhard

Predigt zum Requiem P. Konrad Lienhard (Röm 8,35.37-39, Joh 20,1.11—18)

Viele Menschen haben für sich einen Leitspruch, ein Lebensmotto, das ihnen wichtig ist und in dem viel zum Ausdruck kommt von dem, wie sie leben wollen. Als Konrad und sein Zwillingsbruder Josef 1971 zum Priester geweiht wurden, wählten sie für sich als Leitspruch: „Bereit sein – Licht sein – Liebe sein“.

Predigt zum Requiem Br. Helmut Gabelt (Mt 25, 14 ff)

Im Evangelium sagt Jesus in einem Gleichnis, dass Gott jedem Menschen seine je eigenen Talente gibt, je nach den Fähigkeiten eines jeden Menschen. Da gibt es keine Gleichmacherei und keine Schablone. Jeder Mensch ist einmalig und unverwechselbar. So steht unser lieber Br. Helmut vor uns.

Predigt zum Gedenkgottesdienst P. Johann Königseder (Röm 8,18-23; Mt 13,1-9)

Pater Hans schrieb für das Buch „Mission und kirchliche Entwicklungszusammenarbeit aus OÖ“ über sich selbst: „Eine wichtige Frage für jeden älteren Missionar ist: Wo werde ich den Ruhestand, meine letzten Jahre verbringen? In der Fremde, die mir trotz aller Unterschiede und Nichtverstehen-können zur Heimat geworden ist, oder in der einstigen Heimat, die mir fast fremd geworden ist?“

Predigt zum Requiem P. Alois Bachinger (Phil 2, 5-11; Lk 22, 14-20)

Diese Abschiedsszene Jesu und die Worte, die er anlässlich seines bevorstehenden Todes zu seinen Jüngern sprach, berühren mich in besonderer Weise, wenn ich an den Abschied unseres P. Alois denke, den er bei vollem und klaren Bewusstsein im Hinblick auf die Aussichtslosigkeit auf ein weiteres Leben vollzog.
Br. Stanislaus Tempelmeier

Predigt zum Requiem Br. Stanislaus Tempelmeier (Jes 9, 1-6; Mk 5, 24-34)

Wenn wir uns unseren Br. Stani noch einmal leibhaftig vorstellen, einfach so wie wir ihn alle erlebten, dann werden wir trotz unserer eigenen persönlichen Erlebnisse mir ihm wohl alle übereinstimmen, dass es sich bei Br. Stanislaus um ein besonderes Exemplar unserer Ordensgemeinschaft handelte.
P. Siegfried Schöndorfer

Predigt beim Requiem von Pater Siegfried Schöndorfer (Jes 25, 6-10a; Mt 6, 19-22.25-27.34)

Wir Oblaten des hl. Franz von Sales haben es alle im Noviziat gelernt, uns täglich auf den Tod vorzubereiten. Jeden Tag sollen wir mit dem Gedanken an den Tod und an die Auferstehung beginnen – so rät uns unser geistlicher Vater Franz von Sales.
P. Josef Merz

Predigt beim Requiem von Pater Josef Merz

Als Michelangelo schon ein betagtes Alter erreicht hatte, traf er eine Gräfin, zu der er sagte: „Ich bin jetzt 86 Jahre alt und hoffe, bald von Gott heimgerufen zu werden.“ Da fragte ihn die Gräfin: „Sind Sie etwa lebensmüde?“ Darauf entgegnete ihr der große Künstler: „Nein – lebenshungrig!“