
Predigt zum Palmsonntag (Mk 11,1-10)
Mit dem Palmsonntag beginnt die „Heilige Woche“, bei uns „Karwoche“ – „Woche des Klagens / der Trauer“ genannt. In dieser Woche erleben wir jedes Jahr das traurigste, aber auch das heiligste Geschehen unseres Glaubens: Leiden, Sterben, Tod und Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus.

Predigt zum 5. Fastensonntag (Joh 12,20-33)
Aus der Stelle des eben gehörten Evangeliums merken wir, dass sich Jesus Christus mehr und mehr bewusst wird, dass er seine Jüngerinnen und Jünger auf die Katastrophe vorbereiten muss, die sie bald erleben werden:
„Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht wird.“

Predigt zum 4. Fastensonntag (Joh 3,14-21)
Wenn im Sport Halbzeit ist, dann hat man die Gelegenheit, noch einmal Kräfte zu sammeln und an der Taktik etwas zu verändern, sollte die erste Halbzeit nicht so gut gelaufen sein. Wir haben nun schon etwas mehr als die Hälfte der Fastenzeit geschafft.

Predigt zum 3. Fastensonntag (Joh 2,13-25)
Franz von Sales war überzeugt: Letztlich ist eigentlich nur Gott allein fähig, das Mittel des Zorns zu unserem Heil zu gebrauchen … alle anderen sollten den Zorn sein lassen.

Predigt zum 2. Fastensonntag (Mk 9,2-10)
Petrus, Jakobus und Johannes werden von Jesus Christus dazu auserwählt, mit ihm auf den Tabor zu steigen und dort seine Herrlichkeit zu sehen. Sie sind davon tief beeindruckt: das strahlende Weiß, das kein Bleicher auf Erden machen kann. „Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind,“ sagen sie.

Predigt zum 6. Sonntag im Jahreskreis (Mk 1,40-45)
Berührungen sind in Zeiten einer Pandemie mit Vorsicht zu genießen. Die Gefahr der Ansteckung ist zu groß. Bei Gott brauchen wir allerdings keine Angst vor seiner Nähe zu haben. Seine Ansteckung ist nämlich nicht gefährlich, sondern ganz im Gegenteil: sie ist heilsam.

Predigt zum 4. Sonntag im Jahreskreis (Mk 1,21-28)
Erschrecken und Staunen – Zittern und Faszination, beides begleitet unseren Glauben und sollte uns eigentlich noch heute wie eh und je berühren, um dem Geheimnis des Göttlichen auf der Spur zu bleiben.

Predigt zum Requiem P. Ernst Tiefenbacher (1 Thess 4,13-14.18, Joh 11,21-27
Als Christen wissen wir im Glauben, dass der Tod nicht das Ende des Lebens ist, sondern das Tor, durch das irdisches begrenztes Leben hineingeht in volles Leben,- erfüllt und glücklich -, in das Leben bei und mit Gott und allen Liebenden.

Predigt zum 3. Sonntag im Jahreskreis (Mk 1,14-20)
„Blühe, wo Gott dich hingepflanzt hat“, heißt ein bekannter und auch gern zitierter Satz des heiligen Bischofs und Kirchenlehrers. Und in seinem berühmtesten Buch – die Philothea – geht es eigentlich nur darum: Wie kann ich den Weg gehen, zu dem Gott mich berufen hat?

Predigt zum 2. Sonntag im Jahreskreis (Joh 1,35-42)
In der Mitte des heutigen Abschnittes aus dem Johannesevangelium steht die Einladung Jesu: „Kommt und seht!“ Im Prinzip ist das eine klassische Berufungsgeschichte.
