Predigt zum 24. Sonntag im Jahreskreis (Mk 8,27-35)

Vielleicht ist es wirklich an der Zeit, sich auch einmal mit dem Satan, dem Teufel zu beschäftigen. Anlass dazu gibt die Szene, in der Jesus da zu Petrus ziemlich heftig sagt: „Tritt hinter mich, du Satan! Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.“

Predigt zum 23. Sonntag im Jahreskreis (Mk 7,31-37)

Als Getaufter kann ich also sagen, dass Jesus Christus so wie beim Taubstummen auch meine Ohren und meinen Mund berührt hat, und dabei sagte: „Effata – Öffne dich“. Ich bin also seit meiner Taufe offen dafür, das Wort Gottes mit meinen Ohren zu hören und den Glauben mit meinem Mund zu bekennen.

Predigt zum 22. Sonntag im Jahreskreis (Mk 7,1–8.14–15.21–23)

Was macht Jesus zornig und wütend? Wenn wir uns die Evangelien anschauen, die über ihn berichten, dann ist die Antwort eigentlich eindeutig: die Scheinheiligkeit oder Heuchelei.

Predigt zum 20. Sonntag im Jahreskreis (Joh 6,51-58)

Jesus Christus ist ein lebensnotwendiges Nahrungsmittel für die Welt … so könnte man als Überschrift über die Stelle des Evangeliums schreiben, die wir heute hören werden: Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, wird ewig leben.

Predigt zum Fest Maria Himmelfahrt (Spr 9,1-6; Eph 5,15-20; Joh 6,51-58)

Das heutige Fest „Aufnahme Mariens in den Himmel“ ist eigentlich die dogmatische Bestätigung für die Evolution. Das heutige Fest macht uns deutlich: Gott hat von Anfang an oder von Ewigkeit her einen Plan mit seiner Schöpfung, mit den Menschen.

Predigt zum 17. Sonntag im Jahreskreis (Joh 6,1-15)

Wir können die Bedeutung dieses Wunders der Brotvermehrung gar nicht hoch genug einschätzen. Was wir allerdings beim Hören dieses Brotwunders nicht überhören sollten, das ist der „kleine Junge“, der Jesus seine fünf Gerstenbrote und zwei Fische zur Verfügung stellt.

Predigt zur Gedenkmesse P. Aregger und P. Huber (Röm 8,18-30; Lk 24,13-16.28-35)

Ich möchte heute in Anbetracht unseres Gottesdienstes die beiden Emmausjünger P. Joseph Huber und P. Franz Aregger nennen. Die beiden sind auf dem Weg nach Emmaus.

Predigt zum 13. Sonntag im Jahreskreis (Mk 5,21-24.35b-43)

Es ist schon eine beeindruckende Erzählung, die uns der Evangelist Markus hier überliefert. Ein Herrscher, der Macht hat über den Tod, der ist durch nichts mehr zu überbieten, der ist Gott gleich.

Predigt zum 11. Sonntag im Jahreskreis (Mk 4,26-34)

Die Gleichnisse des heutigen Evangeliums wollen uns zeigen, dass das Prinzip „kleinste Ursache – größte Wirkung“ auch für das Positive und Gute gilt, in unserem Fall sogar für das Reich Gottes, also für unseren Glauben daran, dass sich die gute Botschaft Gottes in der Welt durchsetzen wird.

Predigt zum 10. Sonntag im Jahreskreis (Mk 3,20-35)

Dem Evangelisten Markus geht es nicht darum, die innerfamiliären Streitigkeiten und Probleme der Familie Jesu aufzudecken, sein Ziel ist es, deutlich zu machen, dass mit Jesus Christus das Reich Gottes, das durch die Propheten seit Jahrhunderten angekündigt wurde, jetzt angebrochen ist. Jene, die ihm nachfolgen, gehören zu seinen Schwestern und Brüdern.