Predigt beim Requiem P. Paul Lackner (1 Kor 9, 23-27; Joh 20, 1-9)
Gott schenkte P. Lackner eine sehr lange, überdurchschnittlich lange Lebenszeit, um das zu entdecken und zu erkennen, was die Jünger am Ostermorgen noch nicht wussten.
Gott schenkte P. Lackner eine sehr lange, überdurchschnittlich lange Lebenszeit, um das zu entdecken und zu erkennen, was die Jünger am Ostermorgen noch nicht wussten.
Zweimal hast du, Richard, mich eingeladen, dir die Festpredigt zu halten. Einmal zu deinem goldenen Priesterjubiläum und noch einmal 10 Jahre danach zu deinem diamantenen Priesterjubiläum. Das ist schon wieder mehr als 4 Jahre her. Heute hast du mich zum letzten Mal eingeladen, dir die Festpredigt zu halten – die Festpredigt zu der Vollendung deines Lebens.
„Wir können es!“ So antworten die beiden Zebedäussöhne Jesus auf seine Frage, ob sie den Kelch trinken können, den er zu trinken hat. „Wir können es!“ – selbstbewusst und entschlossen treten Jakobus und Johannes auf. Selbstbewusst und entschlossen, couragiert und geradlinig, so war das Wesen unseres P. Boja.
Es war bei P. Ludwig wirklich so, wie es der hl. Paulus an die Korinther schreibt: sein irdisches Zelt wurde abgebrochen, schnell und ohne Vorwarnung – auf sein Leben übertragen: es ist abgerissen wie ein Faden. Das ist jedes Mal, wenn ein Mensch so unvorhergesehen von uns geht, wie ein Einbruch, ein Einbruch in unsere Wirklichkeit – oder wie ein Einbruch in das Haus unserer Ordnung und Planung.
„Nehmt Gottes Melodie in euch auf“ – das schreibt der hl. Ignatius von Antiochien in seinem Brief an die Gemeinde in Ephesus. Nehmt Gottes Melodie in euch auf! Der hl. Ignatius soll der Legende nach das Kind gewesen sein, das Jesus in die Mitte seiner Jünger stellte und dazu sagte: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen.
Obwohl der Tod von P. Norbert Staab für uns alle nicht überraschend war – schließlich war die Diagnose schon seit Wochen: „er geht jetzt langsam dem Tod entgegen“ – so möchte ich es mir doch erlauben, den konkreten Zeitpunkt des Sterbens von P. Staab einzuordnen.
„Sei willkommen, mein Bruder Tod!“ – dieses Wort soll der hl. Franziskus kurz vor seinem Sterben gesagt haben. So berichtet Thomas von Celano in seiner zweiten Franziskus-Biographie. „Bruder“ hat Franziskus den gefürchteten und abscheulichen Tod genannt.
Zunächst möchte ich Dir, lieber Friedhelm, hier vor dem Sarg, in dem dein toter Zwillingsbruder Hubert liegt, ein Wort des Mitgefühls schenken. Wir alle wissen, dass Zwillinge noch einmal ganz anders für einander denken und fühlen als Geschwister, die eben alleine auf die Welt kommen.
Was mich persönlich an der Lebensgeschichte von P. Bachert berührt – beim Lesen der Parte fiel mir das auf – war seine Einsatzbereitschaft und seine Freude an der Arbeit – und zwar an der sinnvollen und der nützlichen Arbeit.
Franz und ich haben im letzten Jahr viel Zeit miteinander verbracht, und ich bedanke mich, dass ich hier noch ein paar Gedanken mitteilen darf. Dabei ist mir wichtig, dass ich ihm und seinem Leben irgendwie gerecht werde.
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