
Predigt zum 1. Fastensonntag (Lk 4,1-13)
Zeiten der Wüste gehören zum Leben. Das war bei Jesus so, bei Abraham, bei Mose und dem Volk Gottes, beim Propheten Elija und beim Apostel Paulus. Modern können wir solche Wüstenzeiten auch Auszeiten nennen, oder Sabbatical – und fromm: Zeiten der Stille, Exerzitien oder „geistliche Einkehr“.

Predigt zum Aschermittwoch
Es ist daher durchaus ratsam, sich hin und wieder einmal mit seiner Seele zu beschäftigen, meint jedenfalls Franz von Sales. Denn diese Seele wird bleiben, sie wird nicht zu Staub zerfallen, sondern ewig leben.

Predigt zum Karfreitag (Joh 18,1-19,42)
Wenn wir am heutigen Tag das Kreuz enthüllen und verehren, dann glorifizieren wir damit kein Folterwerkzeug und wir verharmlosen es auch nicht, noch machen wir es zu einem dekorativen Kunstobjekt, das unsere Kirchen, Wohnungen, Straßen und Plätze schmückt …

Predigt zum Gründonnerstag (Joh 13, 1-15)
Die Liturgie des Gründonnerstages hat es wahrlich in sich. Jedenfalls treten an diesem Tag, mit dem die drei österlichen Tage von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu beginnen, wesentliche Aspekte in Erscheinung, die für uns Christinnen und Christen noch heute von zentraler Bedeutung sind.

Predigt zum Palmsonntag (Phil 2,6-11; Mk 11,1-10)
Sowohl das Verhalten des heiligen Franz von Sales in Paris, als auch die Wahl des Esels bei Jesu Einzug in Jerusalem haben eine besondere Symbolkraft, die uns bis heute zeigt, worauf es im christlichen Glauben wirklich ankommt … nämlich auf die Demut, eine Tugend, die wir gerade in unserer modernen Welt dringender denn je nötig haben.

Predigt zum 5. Fastensonntag (Joh 1,35-42)
Der Abschnitt aus dem Johannes-Evangelium, den wir gerade gehört haben, ist die letzte öffentliche Rede Jesu, bevor sein Leidensweg beginnt. Und in seinen Worten wird deutlich: Das, was ihr in den nächsten Tagen erleben werdet, wird nicht das Ende sein, die Katastrophe, die alles vernichtet. Nein, es ist die Stunde, in der alles erfüllt wird, alles zur Vollendung kommt.

Pedigt zum 4. Fastensonntag (Joh 3,14-21)
Wir bereiten uns gerade auf das Osterfest vor, wo wir uns genau daran erinnern, dass Gott die Welt so sehr geliebt hat, dass er seinen Sohn zur Rettung der Welt hingab. Es ist das höchste Fest des Kirchenjahres, weil sich eben im Ereignis von Jesu Leiden, Tod und Auferstehung Gott als Liebender offenbarte.

Predigt zum 3. Fastensonntag (Joh 2,13-25)
Die österliche Bußzeit lädt uns zum Frühjahrsputz ein, in unseren Wohnungen, aber vor allem in unserem Inneren, in unserer Seele, in unserem Herzen, damit sich Gott darin wohlfühlen kann.

Predigt zum 2. Fastensonntag (Mk 9,2-10)
Drei der Jünger Jesu – Petrus, Jakobus und Johannes – erleben Großartiges. Den verherrlichten, strahlend weißen Christus, umrahmt von bedeutenden Gestalten der jüdischen Geschichte, Mose und Elija. Und sie hören die mächtige Stimme Gottes aus der Wolke: „Dieser ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.“

Predigt zum 1. Fastensonntag (Mk 1,12-15)
Die Fastenzeit, die österliche Bußzeit, in der wir uns seit Mittwoch befinden, dauert vierzig Tage. Das heißt, aus biblischer Sicht bieten mir diese vierzig Tage jedes Jahr die Möglichkeit, an meinem Leben etwas Grundlegendes zu verändern.
