Predigt zum 26. Sonntag im Jahreskreis (Mt 21,28-32)

Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, sich angesichts des heutigen Evangeliums einmal Zeit zu nehmen und darüber nachzudenken, wozu ich eigentlich in meinem Leben Gott gegenüber schon Ja gesagt habe – und wie ich mit diesem Ja dann umgegangen bin.

Predigt zum 25. Sonntag im Jahreskreis (Mt 20,1-16)

„Oder ist dein Auge böse, weil ich gut bin.“ So wird dieser Vers heute übersetzt. Früher lautete er: „Oder bist du neidisch, weil ich gütig bin“. Egal, wie wir diesen Satz auch übersetzen, er ist der so genannte „springende Punkt“ dieses Gleichnisses von den Arbeitern im Weinberg. Dieser Satz macht uns deutlich: Es geht um die Güte Gottes, um seine Großzügigkeit, seine Barmherzigkeit.

Predigt zum 24. Sonntag im Jahreskreis (Mt 18,21-35)

Wenn wir Jesus in unserem Leben ernst nehmen, dann müssen wir, auch wenn es uns furchtbar schwerfällt, zumindest bereit und offen dafür sein, selbst unserem schlimmsten Feind zu verzeihen ... und zwar immer, weil auch Gott mir verzeiht.

Predigt zum 23. Sonntag im Jahreskreis (Mt 18,15-20)

Heute geht es im Evangelium einmal nicht so sehr um theologische Glaubensfragen, sondern um das ganz konkrete Miteinander. Es gibt Konflikte und Streit, Fehler werden gemacht – und das immer wieder, weil niemand von uns vollkommen ist. Wie gehen wir damit um?

Predigt zum 20. Sonntag im Jahreskreis (Mt 15,21-28)

Ja, das wäre manchmal wirklich schön. Ich habe ein besonderes Anliegen, ich gehe in die Kirche, zünde eine Kerze an, gebe meine Spende in den Opferstock … und Jesus hilft.

Predigt zum Fest Maria Himmelfahrt (Lk 1,39-56; 1 Kor 15,20-27a)

Eigentlich feiern wir heute ein Requiem oder eine Seelenmesse. Wir erinnern uns nämlich an den Tod der Gottesmutter Maria. Dieses Fest wird aber nicht in Trauer und Schmerz gefeiert, sondern als Hochfest – als großes, hohes Fest der Freude. Wir nennen dieses Fest daher auch nicht „Todestag Mariens“, sondern „Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel“.

Predigt zum 19. Sonntag im Jahreskreis (Mt 14,22-33)

Blickt man auf die unterschiedlichsten Ereignisse in der Welt, so kann man durchaus zum Ergebnis kommen, dass uns das Wasser bis zum Hals steht – und manchmal sogar schon darüber.

Predigt zum Requiem von Diakon Markus Siefermann OSFS

Br. Markus war 60 Jahre unser Mitbruder als Ordensmann. Als solcher war er die meiste Zeit seines Lebens mit Menschen unterwegs, um über Christus, über seine Erfahrungen, über seinen Glauben, seine Hoffnungen und wohl auch über seine Enttäuschungen und Ängste zu sprechen. So wie die beiden Jünger von Emmaus.

Predigt zum 14. Sonntag im Jahreskreis (Mt 11,25-30)

„Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde“, betet Jesus, „weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen aber offenbart hast.“ Für die Weisen und Klugen ist dieser Satz eigentlich ein ordentlicher Seitenhieb.

Predigt zum 13. Sonntag im Jahreskreis (Mt 10,37-42)

Um diese Jesus-Worte aus dem Abschnitt des Matthäus-Evangeliums, die wir gerade gehört haben, etwas besser zu verstehen, muss man als Erstes beachten, dass Jesus hier nicht zum ganzen Volk, sondern nur zu seinen Aposteln redet.