
Predigt zum Herz-Jesu-Fest (Lk 15,3-7)
Gott schenkt mir sein Herz, ich schenke ihm mein Herz. Glaube ist in erster Linie nicht Kopfsache, sondern Herzensangelegenheit. Es geht um die Beziehung Gottes zum Menschen und die Beziehung des Menschen zu Gott und zu den anderen als eine Beziehung von Herz zu Herz.

Predigt zum Hochfest Geburt des heiligen Johannes des Täufers (Lk 1,57-66.80)
Erwäge die ewige Liebe, die Gott dir erwiesen hat. Gott liebte dich; wann begann er dich zu lieben? Als er begann, Gott zu sein, d. h. da er immer war, ohne Beginn und Ende, hat er dich immer und ewig mit grenzenloser Liebe geliebt. All das macht uns Johannes der Täufer deutlich.

Predigt zum 12. Sonntag im Jahreskreis (Lk 9,18-24)
Bei der Entstehung des christlichen Glaubensbekenntnisses an den dreifaltigen Gott ging es natürlich auch ganz wesentlich darum, wer Jesus ist: Ist er Gott, ist er Mensch, ist er beides, und wie vereinbart sich all das mit dem Glauben an den einen und einzigen Gott.

Predigt zum Fronleichnamsfest (Lk 9,11b-17)
Das Fronleichnamsfest möchte uns auf das große Geschenk aufmerksam machen, das Gott uns durch das Sakrament der Eucharistie gegeben hat: Der Leib und das Blut Jesu in den Gestalten von Brot und Wein als Zeichen seiner immerwährenden Gegenwart mitten unter uns.

Predigt zum Dreifaltigkeitssonntag (Joh 16,12-15)
Das christliche Glaubensbekenntnis, das uns von den anderen großen monotheistischen Religionen des Judentums und des Islam unterscheidet, feiert in diesem Heiligen Jahr 2025 den 1700. Geburtstag: Wir glauben an einen Gott in drei Personen.

Predigt zum Pfingstfest (Joh 20,19-23)
Die Gaben des Heiligen Geistes sind vielfältig … Weisheit, Kraft und Stärke, Erkenntnis, Einsicht, Frömmigkeit und Gottesfurcht. Überall dort, wo diese Gaben sichtbar werden, wirkt der Heilige Geist mitten unter uns.

Predigt zum 7. Sonntag der Osterzeit (Joh 17,20-26)
Jesus Christus geht es im heutigen Evangelium um die Einheit. Er hebt seine Augen zum Himmel und betet: „Heiliger Vater, alle sollen eins sein: Wie du Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.“

Predigt zum Fest Christi Himmelfahrt (Lk 24,46-53)
Christi Himmelfahrt, oder wie wir es im Glaubensbekenntnis beten „Christus aufgefahren in den Himmel“, das klingt, als würde Jesus nach getaner Arbeit aus der Welt verschwinden und seine Jüngerinnen und Jünger ihrem Schicksal überlassen.

Predigt zum 6. Sonntag der Osterzeit (Joh 14,23-29)
Mit Papst Leo XIV. haben wir einen Papst bekommen, der von der ersten Stunde an den Frieden einmahnt. Bei seiner Amtseinführung vor einer Woche rief er erneut die Welt zu mehr Einigkeit auf und geißelte jede Form von Krieg und Terror.

Predigt zum 5. Sonntag der Osterzeit (Joh 13,31.33a.34-35)
Der heutige Sonntag lädt uns dazu ein, wieder einmal darüber nachzudenken, was dieses neue Gebot, das Jesus uns gab, bedeutet und wie ich es in meinem Leben konkret verwirklichen kann: „Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.“
