„… und hätte die Liebe nicht …“
Gelübdeerneuerung der Oblaten in Oberösterreich
Jedes Jahr am Gedenktag „Unsere lieben Frau von Jerusalem“ (21. November) erneuern die Oblaten des hl. Franz von Sales ihre Ordensgelübde, die sie bei der Profess versprochen haben – Armut, Gehorsam und Ehelosigkeit.
Die Sales-Oblaten der Region Oberösterreich haben sich dazu in der Dachsberger Kapelle versammelt, um gemeinsam Eucharistie zu feiern und dabei im Kreis der Mitbrüder ihr Professversprechen zu erneuern. Bruder Markus Adelt OSFS erinnerte in seinem Impuls an die Profess der ersten Sales-Oblaten um den Ordensgründer, den seligen Louis Brisson (1817-1908). Brissons Vision war, dass es als Sales-Oblate um radikale Hingabe an Gott geht – eine Hingabe, die sich im Wirken in der Welt zeigt. Aufgrund vieler Umstände hatte sich das Noviziat der Gründergeneration ein wenig in die Länge gezogen, auch deshalb, weil sie mit vollem Herzen für ihren Dienst gebrannt hatten. Darin sind die Gründergestalten bis heute Vorbild. Gerade die Erneuerung der Gelübde kann, wir Bruder Markus herausgestellt hat, uns immer wieder fragen lassen, ob man als Sales-Oblate noch und immer wieder die Liebe zu Gott und den Nächsten in den Mittelpunkt des eigenen Lebens stellt – denn genau auf diese Liebe kommt es an!
Im Anschluss an den Gottesdienst folgte ein mitbrüderliches Zusammensein, zu dem sich auch die anwesenden Gottesdienstteilnehmerinnen und -teilnehmer gesellten. Der Abend fand so in froher und geselliger Runde seinen Ausklang.
Bericht und Fotos: Novize Franz Hubmann







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