{"id":46,"date":"2023-05-08T10:32:33","date_gmt":"2023-05-08T08:32:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.osfs.eu\/salesianum-rosental\/?page_id=46"},"modified":"2023-05-30T11:07:15","modified_gmt":"2023-05-30T09:07:15","slug":"kapelle","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.osfs.eu\/salesianum-rosental\/kapelle\/","title":{"rendered":"Kapelle"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"453\" src=\"https:\/\/www.osfs.eu\/salesianum-rosental\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2023\/05\/Kloster_Salesianum-Rosental-1024x453.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-48\" srcset=\"https:\/\/www.osfs.eu\/salesianum-rosental\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2023\/05\/Kloster_Salesianum-Rosental-1024x453.png 1024w, https:\/\/www.osfs.eu\/salesianum-rosental\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2023\/05\/Kloster_Salesianum-Rosental-300x133.png 300w, https:\/\/www.osfs.eu\/salesianum-rosental\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2023\/05\/Kloster_Salesianum-Rosental-768x340.png 768w, https:\/\/www.osfs.eu\/salesianum-rosental\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2023\/05\/Kloster_Salesianum-Rosental-1536x680.png 1536w, https:\/\/www.osfs.eu\/salesianum-rosental\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2023\/05\/Kloster_Salesianum-Rosental.png 1920w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#555555\">Am 29. Januar 1960 wurde die neue Kapelle des Salesianums Rosental vom Eichst\u00e4tter Bischof Dr. Joseph Schr\u00f6ffer eingeweiht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#555555\">Am 20. April 1958 begannen die Arbeiten zum Bau der neuen Hauskapelle im Salesianum. Am 6. September 1958 wurde der Grundstein gelegt. Der M\u00fcnchner Architekt <strong>Hans Starr<\/strong> \u00fcbernahm die Planung. Die k\u00fcnstlerische Ausgestaltung erfolgte durch <strong>Blasius Spreng<\/strong> aus M\u00fcnchen. Er verwendete daf\u00fcr die eher seltene Methode der Enkaustik, eine der Inkonenmalerei verwandte Technik. Die Altarwand, die Beichtst\u00fchle, die T\u00fcren, der Kreuzweg und die Darstellung des Erzengels Michael an der R\u00fcckseite der Kapelle wurden in dieser Technik hergestellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#555555\">Das <strong>Altarbild<\/strong> zeigt den menschgewordenen Jesus Christus, der das Feuer der Liebe zur Erde bringt. Der hl. Franz von Sales, der Lehrer der Liebe und Patron der Ordensgemeinschaft, nimmt diese Liebe auf und gibt sie durch sein Leben und seine Lehre weiter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#555555\">Tabernakel, Kerzenleuchter, <strong>Altarkreuz<\/strong>, die <strong>Marienstatue<\/strong> und das Weihwasserbecken sind nach den Entw\u00fcrfen von Basilius Spreng aus Bronze gearbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#555555\">Altarkreuz und die <strong>vier Seiten des Tabernakels<\/strong> stellen Geheimnisse aus dem Leben Marias dar: die Verk\u00fcndigung des Engels, der Besuch bei Elisabet, die Geburt Jesu, Maria beim Gekreuzigten und Maria, die den toten Sohn in den Armen h\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#555555\">Bunte <strong>Glasfenster<\/strong> geben dem Altarraum eine besondere Weihe, wobei die Farben nach vorne zum Hochaltarbild gleich einem aufgehenden Vorhang immer heller werden und in Wei\u00df einm\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#555555\">Wer die Kapelle betritt, dem begegnet an der <strong>Eingangst\u00fcr<\/strong> der Darstellung des Jesus-Wortes: Wenn du an den Altar Gottes trittst und du erkennst, dass du gegen deinen Bruder ges\u00fcndigt hast, dann geh und vers\u00f6hne dich zuerst mit deinem Bruder.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#555555\">Beim Verlassen der Kapelle wird der Mensch von den drei <strong>Erzengeln Michael, Gabriel und Raphael<\/strong> sowie von den Schutzengeln begleitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#555555\">Die <strong>Fensterbilder<\/strong> im Kirchenschiff stellen den Lobpreis Gottes durch all seine Gesch\u00f6pfe dar: Alles was atmet, lobe den Herrn. Auf der den Fenstern gegen\u00fcber liegenden Wand befindet sich der <strong>Kreuzweg<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#555555\">Die Darstellung auf den beiden <strong>Beichtst\u00fchlen<\/strong> an der R\u00fcckseite der Kapelle zeigt das Gleichnis vom verlorenen Sohn, der vom barmherzigen Vater wegzieht, bei den Schweinen landet und bei der R\u00fcckkehr vom Vater mit offenen Armen empfangen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#555555\">Der Boden der Kirche ist geschm\u00fcckt von <strong>Mosaiken<\/strong> des Oblatenk\u00fcnstlers Benedict Schmitz OSFS. Der Fisch ist das Symbol der Christen. Die Fische str\u00f6men nach vorne zum Hochaltar und werden dabei von den Symbolen Glaube, Hoffnung und Liebe begleitet, sowie von der Friedenstaube und dem Meeresstern, dem Symbol f\u00fcr Maria. Ziel des Weges ist Christus, der die Menschen mit der Gabe des eucharistischen Brotes erwartet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#555555\">An der <strong>Au\u00dfenfassade<\/strong>, die zur Stadt hin weist, unter dem Kreuz findet sich ein Mosaik des hl. Franz von Sales, das ebenfalls von Basilius Spreng entworfen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#555555\">Im Zuge des Um- und Neubaues des Salesianums von 1998 bis 2004 blieb die Grundstruktur der Kapelle nahezu unver\u00e4ndert. Der wuchtige Hochaltar wurde verkleinert und n\u00e4her zum Volk ger\u00fcckt. Die vier Seitenalt\u00e4re wurden entfernt, der Kreuzweg von der linken zur rechten Wand<br>verlegt und im Altarraum wurde eine neue Orgel eingerichtet, die unter dem Namen <strong>&#8222;Franz von Sales Orgel&#8220;<\/strong> am 15. September 2001 feierlich eingeweiht wurde. Der <strong>neue Altar<\/strong> wurde am 16. Juni 2001 vom Eichst\u00e4tter Bischof Dr. Walter Mixa feierlich eingeweiht. Die Reliquien, die im Altar verschlossen wurden stammen von der hl. Pacifica, dem hl. Valerius und vom hl. Franz von Sales.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-small-font-size\" style=\"color:#555555\">Da die Kapelle f\u00fcr die Ordensgemeinschaft allein zu gro\u00df w\u00e4re, wurde f\u00fcr die Gebetszeiten w\u00e4hrend der Woche auf der Chorempore eine <strong>Wochentagskapelle<\/strong> eingerichtet, deren Altargestaltung von Br. Benedikt Schmitz OSFS entworfen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#555555\"><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 29. Januar 1960 wurde die neue Kapelle des Salesianums Rosental vom Eichst\u00e4tter Bischof Dr. Joseph Schr\u00f6ffer eingeweiht. Am 20. April 1958 begannen die Arbeiten zum Bau der neuen Hauskapelle im Salesianum. Am 6. September 1958 wurde der Grundstein gelegt. Der M\u00fcnchner Architekt Hans Starr \u00fcbernahm die Planung. Die k\u00fcnstlerische Ausgestaltung erfolgte durch Blasius Spreng [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"class_list":["post-46","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.osfs.eu\/salesianum-rosental\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/46","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.osfs.eu\/salesianum-rosental\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.osfs.eu\/salesianum-rosental\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.osfs.eu\/salesianum-rosental\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.osfs.eu\/salesianum-rosental\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.osfs.eu\/salesianum-rosental\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/46\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1055,"href":"https:\/\/www.osfs.eu\/salesianum-rosental\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/46\/revisions\/1055"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.osfs.eu\/salesianum-rosental\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}