Am Dienstag, 7. April 2020, verstarb unser Mitbruder Pater Peter Lüftenegger OSFS im Wilhelminenspital in Wien, Österreich. Er stand im 95. Lebensjahr, im 61. Profess- und 55. Priesterjahr. >>>mehr…

Die Beerdigung fand – bedingt durch die Corona-Pandemie – im engsten Mitbrüderkreis am Donnerstag, 16. April 2020, auf dem Sieveringer Friedhof in Wien statt.

Pater Peter Lüftenegger wurde 1925 in Sankt Michael, Erzdiözese Salzburg, geboren. Nach der Volks- und Hauptschule erlernte er den Beruf als Grafiker. Diese Ausbildung wurde durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen. Erst 1950 konnte er sie erfolgreich abschließen. Pater Peter fühlte sich jedoch zum Priesterberuf hingezogen. So holte er bis 1958 in den Gymnasien in Rosenberg am Kamp und in Horn, Niederösterreich, die Matura nach. 1958 begann er das Noviziat bei den Sales-Oblaten in Eichstätt, Bayern. 1959 versprach er seine Erste und 1962 seine Ewige Profess. Nach erfolgreichem Theologiestudium in Eichstätt wurde er 1965 zum Priester geweiht. Nach seiner Kaplanszeit in Linz-Pöstlingberg, Oberösterreich, und der Absolvierung einer Journalistenausbildung in Bayern wurde er 1970 Redaktionsleiter des Franz Sales Verlages und Chefredakteur der Zeitschrift LICHT. Von 1983 bis 1989 war er Seelsorger im Gefängnis von Eichstätt, von 1989 bis 2000 Spiritual im Kloster Gablitz bei Wien. Die letzten zwanzig Jahre lebte er als Aushilfsseelsorger in der Pfarre Franz von Sales im 10. Bezirk von Wien. Die letzten Monate seines Lebens wurde er im Carolusheim in Wien gepflegt. Seit 1970 bis kurz vor seinem Tod, also fast 50 Jahre lang, schrieb er in der Salesianischen Zeitschrift LICHT alle zwei Monate die Artikelserie „Wunderbarer Gott“.