ERDBEBEN IN HAITI

SALES-OBLATEN BITTEN UM IHRE HILFE

Am 12. Januar 2010 um 17.00 Uhr zerstörte ein Erdbeben Haiti fast vollständig. Zwei unserer jungen Mitbrüder - Rochelnor Registre und Innocent Whisney Lusson - verloren dabei ihr Leben, viele andere wurden verletzt, sind jedoch nicht mehr in Lebensgefahr. Zwei unserer Häuser wurden ernstlich beschädigt, eines vollkommen zerstört.
Die Organisation „Hands Together“, die von den Oblaten betreut und geleitet wird, betreibt dort Schulen, Hilfsprogramme für Landwirte und Menschen in den Slums. Noch wissen wir nicht, wie viele von den 6700 Schülern und den 300 Lehrern und Angestellten ums Leben gekommen sind bzw. verletzt wurden; die Gebäude jedenfalls liegen in Trümmern.
Eine lange und schwierige Zeit des Wiederaufbaus steht bevor. Die Oblaten und die Menschen in Haiti brauchen ganz dringend Ihr Gebet und was immer Sie zu geben bereit sind, damit sie Zukunft haben und ihre Projekte weiterführen können. Sie sind verzweifelt, aber sie glauben daran, dass Gott viele der Oblaten verschonte, weil er möchte, dass sie ihre Arbeit in Haiti fortsetzen.

Bitte helfen Sie unseren Mitbrüdern in Haiti und überweisen Sie Ihre Spende
auf folgendes Konto (Verwendungszweck „Haiti“):

Kontoinhaber: Oblaten des Hl. Franz von Sales - Missionsprokur
Bankverbindung: Sparkasse Düren
Bankleitzahl: 395 501 10
Kto.-Nr.: 1 701 218
IBAN: DE69 3955 0110 0001 701 218,
BIC: SDUEDE33

HERZLICHEN DANK FÜR IHRE SPENDE

E-mail von P. Tom Hagan OSFS, Leiter des Projektes „Hands Together“ in Haiti:

„erst jetzt habe ich die Möglichkeit, etwas über die elektronische Post zu schicken.
Mir geht es gut, aber ich habe einige Schnitte hinten und habe eine Zerrung erlitten, aber es geht mir gut.
Unser Haus, das Zentrum (von Hands Together), wurde gänzlich zerstört. Zwei unserer Assoziierten sind tot.
Vier der Assoziierten wurden ernstlich verletzt, sind aber nicht in Lebensgefahr. Makenson, der blinde Bursche, war unter den Trümmern begraben, aber wir konnten ihn retten. Überall liegen Leichen, alle Häuser wurden zerstört. Ich war in meinem Büro im ersten Stock, als alles passiert ist, aber ich konnte mich retten. In der nächsten Nacht, fast um Mitternacht, hat man uns gesagt, dass auf dem Meer eine riesige Welle kommt, und alle Welt, auch ich, rannten zu den höher gelegenen Teilen der Stadt. Aber wie es scheint, war es nur ein Gerücht.
Ich reise in die Staaten, um auszuruhen und meinen Medizinvorrat zu erneuern, einige Kleidungsstücke und dergleichen zu besorgen (wir haben alles verloren). Wir alle haben in der Nacht im Freien geschlafen. Wir haben auch unseren Erzbischof verloren. Ich hatte für den folgenden Tag ein Treffen mit ihm ausgemacht. Er war ein sehr freundlicher Mensch, der begonnnen hat, mir immer mehr die Hände auszustrecken. Sein Tod ist ein großer Verlust für uns.

 

>>>weitere Informationen

P. Thomas Hagan OSFS, Leiter des Projektes "Hans Together" in Haiti

>>>Bilder von Haiti

ZURÜCK


V+J - VIVAT JESUS - Es lebe Jesus - Jesus leben